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SWiNG - Stressmanagement, Wirkung und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung
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Gegenstand Branche |
- Gesundheitsmanagement
- Öffentliche Verwaltung
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| Projektleiter iafob |
- Dr. Marc Wülser
- Dr. Simone Inversini
- Lic. phil. hum. Sandra Voser
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| Projekt- beschreibung
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Ausgangslage
Das Projekt SWiNG wurde von der Gesundheitsförderung Schweiz (GfCH) und dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) mit dem Ziel initiiert, in 9 Pilotbetrieben ein Programm zur systematischen betrieblichen Gesundheitsförderung umzusetzen. Das iafob begleitet im Rahmen von SWiNG fünf Pilotämter einer kantonalen Verwaltung.
Zielsetzung
Übergeordnete Ziele des Projekts sind mit gezielten Abklärungen und Maßnahmen Stressursachen und deren negative Folgen zu identifizieren und zu reduzieren sowie die Wirkungsweise und den ökonomischen Nutzen von Programmen zur Stresspräven- tion und -intervention aufzuzeigen.
In den verschiedenen Ämtern kommen dabei abhängig vom Interventionsdesign unterschiedliche Zielsetzungen zum Tragen. Im Folgenden sind die Ziele in einem Pilotamt exemplarisch dargestellt:
- Die Führung und die Mitarbeitenden sind für die Thematik Stress sowie stressrelevantes Führungs- und Arbeitsverhalten sensibilisiert.
- Die Führung und die Mitarbeitenden kennen und erproben Strategien des führungsbezogenen bzw. individuellen Stressmanagements.
- Die Elemente Wertschätzung, emotionale Bindung und Identifikation mit dem Amt sind im Sinne einer gemeinsamen Amtskultur verankert.
Vorgehen
- Erarbeitung eines Gesamtdesigns zusammen mit der Gesamtprojektleitung sowie weiteren Anbieterfirmen im Bereich des Gesundheitsmanagements
- Sensibilisierung der beteiligten Ämter für die Inhalte und die Prozesse des Gesamtprojekts
- Durchführung einer gesundheitsbezogenen Analyse - 3 Erhebungsphasen im Verlauf von 3 Jahren unter Verwendung folgender Methoden: quantitative Stressbefragung, quantitative Managementbefragung, qualitative, halbstandardisierte Interviews mit Schlüsselpersonen, Fragebogen zu betrieblichen Kennzahlen
- Berichterstellung auf der Basis der Analyseergebnisse sowie Ableitung von spezifischen Maßnahmen in den einzelnen Ämtern
- Maßgeschneiderte Interventionsplanung und -umsetzung in den Ämtern (individuelle Stressmanagementkurse, Führungsschulungen, themenzentrierte Arbeitsgruppen und Workshops, Einzel- und Peercoachings)
Ergebnisse
Vor dem Hintergrund der amtsspezifischen Interventionsplanung sind an dieser Stelle exemplarische Ergebnisse - auf einzelne Ämter bezogen - dargestellt:
- Objektivierte quantitative und qualitative Längsschnitt-Informationen zu den sich im Laufe eines Jahres verändernden Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Mitarbeitenden - auf individueller, Team- sowie Amtsebene.
- Sensibilisierung der Führungskräfte sowie der Mitarbeitenden für die Thematik Stress und stressrelevantes Arbeits- respektive Führungsverhalten - hierzu gehören Stress-Früherkennung, Wertschätzung, Feedback auch im Zusammenhang mit schwierigen Kundensituationen).
- Individuelle Denk- / Fühl- und Handlungsstrategien des führungsbezogenen und individuellen Stressmanagements sind bekannt, erprobt und werden praktiziert. Diese dienen sowohl der Kundenorientierung als auch der psychischen Entlastung.
- Partizipative, bottom-up-Erarbeitung von amts- und abteilungsspezifischen Handlungsfeldern (prozessorientierter Zugang: Analyse des IST- und SOLL-Zustandes sowie dazugehörende Maßnahmen).
- Maßnahmenvorschläge u.a. hinsichtlich Führungsstrukturen, Organisationskultur, Rolle und Verhalten der Führungspersonen, Qualifikation und Personalentwicklung, Zusammenarbeit und Kooperation dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Amtes sowie der verschiedenen Abteilungen.
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| Beitrag iafob |
- Durchführung einer umfassenden Analyse mit quantitativen und qualitativen Daten
- Erarbeiten maßgeschneiderter Interventionsdesigns
- Einbringen von Fachexpertise zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, zum Stressmanagement sowie Change Management
- Prozessbegleitung, Moderation von Workshops und Schulungen - auf Ebene Mitarbeitende sowie Führungskräfte
- Begleitung und Unterstützung der Projektleitung
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| Kritische Erfolgsfaktoren |
- Fundierte, maßgeschneiderte Methodik und Vorgehensweise
- Fundierte Auftragsklärung
- Klar definierte Projektorganisation
- Promotion der Interventionen durch die Führungskräfte auf allen Stufen
- Kontinuierliche Projektinformation und -kommunikation
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